Ein nachhaltiger Umgang mit unserer Umwelt ist seit jeher fester Bestandteil unserer Unternehmensidentität. Im Bereich Energieeffizienz wurde die PONNATH family group nun vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie als Best-Practice-Unternehmen für zehn Jahre Engagement in der Bayerischen EnergieEffizienz-Netzwerk-Initiative (BEEN-i) gewürdigt.
Staatsminister Hubert Aiwanger übergab die Auszeichnung im Rahmen einer Jubiläumsveranstaltung am 17.11.2025 zum zehnjährigen Bestehen der BEEN-i. Michael Ascherl, Geschäftsführer Produktion & Technik, und Helge Staffe, Produktion und Technik, nahmen die Auszeichnung vor Ort an und stellten die PONNATH family group vor.
Mehr als 800 Unternehmen aus ganz Bayern arbeiten heute in 86 BEEN-i Netzwerken zusammen, um ihre Energieeffizienz zu steigern, Kosten zu senken und die Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern. Damit zeigen sie, dass wirtschaftlicher Erfolg und nachhaltiges Handeln Hand in Hand gehen.
Wie das praktisch aussehen kann, zeigte bei der PONNATH family group über viele Jahre das 2014 entwickelte und 2016 gebaute Blockheizkraftwerk am Standort Kemnath, das 2018 sogar mit dem Bayerischen Energiepreis ausgezeichnet wurde. Das Projekt entstand in Zusammenarbeit mit dem Institut für Energietechnik IfE GmbH an der OTH Amberg-Weiden und wurde vom Bayrischen Wirtschaftsministerium gefördert.
Doch das einst so gelobte Blockheizkraftwerk muss nun abgeschaltet werden. Der Grund dafür sind geänderte politische Vorgaben, durch welche der Betrieb der Anlage unwirtschaftlich geworden ist.
Michael Ascherl fand in seiner Rede deshalb auch kritische Worte in Richtung der Politik: „Der Mittelstand braucht Planungssicherheit“, mahnte er und forderte eine verlässliche, langfristige Wärmeplanung für Bayern.
Er kündigte aber auch an, dass die PONNATH family group nicht den Mut verliert und einen neuen Transformationsplan erarbeiten wird, der den neuen gesetzlichen Vorgaben gerecht wird, um einen weiteren Schritt Richtung nachhaltige Energiegewinnung zu gehen und auf diesem Wege auch in die regionale Wertschöpfung zu investieren.